Bayerisches Wirtschaftsministerium erteilt Maßnahmenbeginn für Modellregion Elektromobilität Bayerischer Wald (E-WALD)

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Zeil: „Einigung über konkrete Ausgestaltung der Förderprojekte von E-WALD erzielt

“MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigte sich hoch erfreut, dass das Wirtschaftsministerium mit den Verantwortlichen der Hochschule Deggendorf unter Leitung des Vizepräsidenten Prof. Dr. Jo- hannes Klühspies eine einvernehmliche Lösung über die konkrete Ausge- staltung der Förderprojekte gefunden hat. „Ich wünsche allen Projektbetei- ligten, darunter der Hochschule Deggendorf, der E-WALD GmbH, den Kommunen aus den sechs Landkreisen und den beteiligten Unternehmen viel Erfolg mit dem E-WALD-Modellprojekt. Besonders freue ich mich, dass sich mit BMW und Rohde & Schwarz auch namhafte Unternehmen an E- WALD beteiligen. Der Weg für die Elektromobilität im Bayerischen Wald ist frei, E-WALD steht unter Strom“, unterstreicht Zeil.

Prof. Dr. Johannes Klühspies erklärt: „Diese Lösung bringt die Regional- entwicklung im ganzen Bayerischen Wald voran. Die richtige Weichenstel- lung für E-WALD ist erfolgt und damit wird eines der wichtigsten deutschen Mobilitätsforschungsprojekte Realität.“

Für die gesamte E-WALD-Modellregion stehen 18,5 Millionen Euro an För- dermitteln zur Verfügung. Davon entfallen 8,7 Millionen Euro auf die Hoch- schule Deggendorf. Noch bis 15. Februar wird das Wirtschaftsministerium den vorzeitigen Maßnahmenbeginn für die Förderanträge der Unternehmen GAB und HM PV genehmigen, damit sich diese an der Kapitalerhöhung der E-WALD GmbH beteiligen können.

Die Bayerische Staatsregierung stellt insgesamt 37,5 Millionen Euro für die drei bayerischen Modellinitiativen für Elektromobilität in Bad Neustadt a.d. Saale, Garmisch-Partenkirchen sowie im Bayerischen Wald (E-WALD) zur Verfügung. Das E-WALD-Projekt umfasst sechs Landkreise mit einer Flä- che von mehr als 7.000 km2. Mit Hilfe neu entwickelter intelligenter und in- tegrierter Ladeinfrastruktur sowie innovativen Steuerungs- und Kommunika- tionskonzepten soll belegt werden, dass Elektromobilität im ländlichen Raum und unter anspruchsvollen natürlichen Rahmenbedingungen reali- sierbar ist. Gerade auch für den Tourismus im Bayerischen Wald werden positive Auswirkungen hin zu mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit erwartet.